August-Tipp: Die Kraft des Kimchis

August-Tipp: Die Kraft des Kimchis

Würzig. Scharf. Fein säuerlich. Kimchi gehört zu den bekanntesten Gerichten Koreas. Und findet längst auch hier seinen Platz in modernen Küchen. Ob zu Bowls, gebratenem Reis, Ramen oder als würzige Beilage – Kimchi bringt mit wenigen Zutaten mehr Geschmack auf den Teller.

Das fermentierte Gemüse ist seit Jahrhunderten Teil der koreanischen Esskultur. Ursprünglich entwickelt, um Gemüse haltbar zu machen. Heute geschätzt für das, was daraus entsteht: ein Geschmack, der sich mit jedem Reifetag weiterentwickelt.

Ein Löffel genügt oft schon. Für mehr Tiefe. Für mehr Charakter. Für einen Genussmoment auf dem Teller.

Was steckt eigentlich hinter Kimchi?

Kimchi ist ein fester Bestandteil der koreanischen Küche und wird dort seit Jahrhunderten zubereitet. Die bekannteste Variante besteht aus Chinakohl, der mit Knoblauch, Ingwer und Chili gewürzt und anschließend fermentiert wird. Je nach Rezept sorgen Soja- oder Fischsauce zusätzlich für eine würzige Umami-Note.

Das Besondere: Während der Fermentation entwickelt sich der Geschmack immer weiter. Während frisch gereifter Kimchi eher knackig schmeckt, erhält er über längere Zeit fermentiert seinen typisch sauren Geschmack. Dabei gilt: Je länger die Fermentation, desto saurer wird das Kimchi.

Kimchiwissen

Warum ist Kimchi gesund?

Kimchi überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch durch seine natürliche Fermentation. Dabei entstehen probiotische Milchsäurebakterien, die eine gesunde Darmflora unterstützen können und fermentierte Lebensmittel besonders bekömmlich machen.

Gleichzeitig bleiben viele wertvolle Inhaltsstoffe des Gemüses erhalten.
Kimchi liefert unter anderem Ballaststoffe sowie Vitamine wie Vitamin A, Vitamin C und verschiedene B-Vitamine. So wird es zu einer aromatischen Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung.

Nährwertangaben pro 100 g Kimchi


Energie

15 - 34 kcal

Eiweiß

1,4 g

Kohlenhydrate

3,0 g

Zucker

ca. 1,1 bis 1,5 g

Klassisches Kimchi-Rezept zum Nachkochen

Zutatenliste:

  • 1 kleiner Chinakohl
  • 2 EL Salz
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
  • 2 EL Gochugaru, koreanische Chiliflocken
  • 1 EL Fischsauce, optional
  • 1 TL Zucker

Schritt 1:

Den Chinakohl längs vierteln, in mundgerechte Stücke schneiden und mit dem Salz vermengen. Etwa 2 Stunden ziehen lassen, anschließend gründlich abspülen und gut abtropfen lassen.

Schritt 2:

Knoblauch und Ingwer fein hacken. Mit Chiliflocken, Zucker und Fischsauce zu einer Paste verrühren. Mit dem Chinakohl und den in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln vermengen.

Schritt 4:

Das Gemüse fest in ein sauberes Schraub- oder Fermentierglas drücken, sodass möglichst wenig Luft eingeschlossen wird. Das Kimchi sollte vollständig von der entstehenden Flüssigkeit bedeckt sein.

Schritt 5:

Das Glas locker verschließen und 3–7 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Dort reift das Kimchi langsam weiter – und entwickelt mit der Zeit ein intensiveres Aroma.

Kimchi à la Alexander Herrmann

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WISSENSWERTES

Kimchi ist nicht gleich Kimchi. In Korea gibt es mehrere Hundert Varianten. Neben Chinakohl werden auch Rettich, Gurken oder Frühlingszwiebeln fermentiert. Jede Region hat ihre eigenen Rezepte. Jede Variante ihren eigenen Charakter.

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Auf ihrer Reise gehen die Köche den kulinarischen Wurzeln des Landes auf den Grund. Sie entdecken Techniken, Aromen und Zutaten, die seit Generationen prägen, wie in Korea gekocht wird. Daraus entsteht ein Menü, das koreanische und fränkische Küche kreativ miteinander verbindet.

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